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Märchenhafte Schmuckstücke

Heinz Rehm zog vor 20 Jahren aus der Gebrüder-Grimm-Stadt „Steinau an der Straße“ nach Langenfeld

„Bevor ich etwas fertige, habe ich das Ergebnis bereits bildlich vor Augen“, erklärt Heinz Rehm. „Ich kann dieses Bild vor meinem geistigen Auge dann genau aufs Papier als Vorlage übertragen“

Diese Vorstellungsgabe, das zeichnerische Talent und auch handwerkliches Geschick haben die Wahl seines Berufes bestimmt. 1964 begann Heinz Rehm eine Lehre zum Juwelen-Goldschmied. Bestimmt hat aber auch die malerische Umgebung des Kleinods „Steinau an der Straße“ zwischen Hanau und Fulda seinen Weg geprägt.

In der Region zwischen den Mittelgebirgen Spessart, Vogelsberg und Rhön wurden halt schon immer Märchen wahr – zumindest haben die Gebrüder Grimm hier gelebt, in „Steinau an der Straße“ selbst von 1791 bis 1798. Und auch der Deutschen Sprache haben sie mit den Wörterbüchern sozusagen „einen Schliff“ gegeben. Vor 20 Jahren jedoch zog es Heinz Rehm in die Posthorngemeinde Langenfeld. Am 27. Oktober öffnete er sein Juwelier-Geschäft am Marktplatz. Diesen Geburtstag feiert er mit verschiedenen Aktionen. Aber kehren wir zunächst wieder in den Süden Hessens zurück. Nach seiner Ausbildung vertiefte Heinz Rehm sein Wissen über Edelmetalle bei der bekannten „Gold- und Silberscheideanstalt Heraeus“ in Hanau. Hier war er später für die Qualitätssicherung zuständig. Im Labor nahm Heinz Rehm Gold, Silber, Platin & Co genauestens unter die Lupe. Doch schließlich fühlte er sich bei seiner Arbeit doch ein wenig eingeengt.

„Ich wollte gerne einmal Schmuck ganz nach meinen eigenen Vorstellungen kreieren, also meine eigene Kreativität so richtig ausleben“, erklärte Heinz Rehm. Er wagte den Schritt in die Selbstständigkeit – und vor 20 Jahren kam er wie bereits erwähnt nach Langenfeld. Aber sich nur auf die Belange seines Juwelier-Fachgeschäftes zu beschränken, war Heinz Rehm von Anfang an zu wenig. „Ich helfe gerne und packe selbstverständlich mit an, wenn es um es um das Wohl aller Einzelhändler und auch der Stadt geht“, erklärt Rehm. Und so knüpfte er schnell Kontakte und mischte bei vielen Projekten und Veranstaltungen stets an vorderster Front mit. „Hier ist schon eine Menge passiert“, sagte er während er eine dicke Mappe mit Zeitungsausschnitten durchblättert. Und damit meint er nicht nur den Langenfelder Marktplatz und die Innenstadt. „Es hat sich vieles hier gut entwickelt“, blickt Rehm, der unter anderem auch schon Vorsitzender der Werbegemeinschaft Langenfeld war, zurück.

Heinz Rehm erinnert sich gerne an die Modenschauen in der Stadthalle unter dem Motto „Langenfelder Nacht“. Er selbst konnte in Schlüchtern / Hessen den größten aus Bleikristall geschliffenen Diamanten der Welt präsentieren – ein Stück, das übrigens um die ganze Welt ging. Das gilt auch für das aus Platinfäden gewebte Brautkleid und die zwei Schmuckstücke von Damiani, die den begehrten Oskar „Diamond Award“ einheimsten. Letztere mussten gemäß der Aufl age von einem bewaffneten Sicherheitsmann bewacht werden. Aber besonders freut es Heinz Rehm stets, wenn er selbst Schmuckstücke nach den Vorstellungen der Kunden fertigen kann, die Stücke vor seinem geistigen Auge bildlich entwirft, mit einer Zeichnung visualisiert und mit 100-prozentiger Präzision fertigt. „Der Kunde muss immer voll und ganz mit dem Ergebnis zufrieden sein. Das ist mein Anspruch.“

Die Platin Gilde International (PGI), eine Organisation, deren Arbeit von der Leidenschaft für Platin inspiriert ist und die die Begeisterung für das edelste aller Schmuckmetalle wecken möchte sowie Endverbrauchern und Juwelieren umfassende Information und Beratung bietet, hat das Juwelier-Fachgeschäft Rehm nach einem bestandenen Testkauf in ihr Verzeichnis aufgenommen. „Das beweist die Qualität unserer Arbeit“, freut sich Heinz Rehm